Mal wieder: Arduino und Rapsberry als Treiber-Boards - Deutsches Howto

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02 Mar 2019 14:56 #127514 by Mike_Eitel
Lieber pl792
Bin jetzt doch seit einigen Jahren in diesem Forum und erlaube mir das hier zu schreiben:

Bis jetzt war es ein sehr gutes Forum mit einem tollen, gemeinsamen Spirit, in dem jeder die anderen ermutigt hat etwas zu tun oder sich bemüht hat anderen zu helfen.
Und ich hoffe das bleibt auch so und kommt nicht herunter auf die Sitten in Anderen.
Mike

P. S.
Werde mich hier zu dem Thema nicht weiter äussern; wenn jemand mich dazu kontaktieren will: PM. Ansonsten bin ich mit dem Namen in der schweizer www Welt nicht schwer zu finden.
The following user(s) said Thank You: tommylight, Tchefter

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02 Mar 2019 18:13 #127528 by wicki
bis jetzt macht das raspberry bis ca. 5kHz recht verlaesslich mit.
es ist aber immer noch ein gewisses jitter da, was mir nicht gefaellt.

ich werde als naechstes mit einem linux-(PC)-client testen und schauen, wie
dann ein per eth uebertragenes signal im vergleich aussieht.
wenn es da auch auftritt, dann ist es rapsberry-seitig oder systemimmanent.
tritt es da nicht auf, liegts am raspberry.

mir faellt sonst gerade keine verlaessliche methode ein um fertzustellen,
wie der zeitversatz zwischen sende- und empfangsseite ist.
den timestamps im tcpdump traue ich im usec bereich nicht so recht.

auf der eth-leitung mit einem oszi. zu messen hab ich bislang nicht geschafft.
ich vermute, dass die messleitungen mit ihren kapazitaeten das messergebnis
ziemlich verfaelschen.

also kann ich nur an die digitalen ein-/ausgaben der eth-chips auswerten.
oder hat da jemand eine andere idee dazu?
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02 Mar 2019 18:43 #127530 by Mike_Eitel
Hast Du versucht die Ethernet (eine von beiden Seiten, die sind push pull) über einen Wiederstand v 1k oder grösser anzukoppeln. Wirst kaum ein klares Signal sehen und es wird sicher recht klein, aber dir geht ja nur um den Zeitversatz.

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02 Mar 2019 20:57 #127546 by tommylight
In letzter Zeit habe ich mit Arduino herumgespielt und ein paar schöne Videos darüber gefunden, wie die Arduino ein 1-MHz-Signal ausgegeben werden kann, wenn nicht die übliche Art der Programmierung verwendet wird. Das ist etwas, das ein wenig getestet werden sollte, da in stepgen die Schritte in arduino gesetzt werden (kann man die Maschinen gut steuern) und einfach den Positionsbefehl von Linuxcnc senden und auf das Feedback warten.
Es gibt einen Benutzer namens DaBit, der dies bis zu einem bestimmten Punkt erfolgreich durchgeführt hat.
MFG
Tom

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02 Mar 2019 21:21 - 02 Mar 2019 21:22 #127547 by Mike_Eitel
Grundsätzlich schaft es jeder Arduino mit Marlin 6 Achsen zu steuern. Ist soweit ich weiss in Assembler geschrieben, denke in Verbindung mit Interrupt. ( Konnte ich 80 für meinen Dipl. auch noch) Aber ohne Ethernet Stack. Und soweit ich bei Marlin mitbekommen habe sehen die Cracks dort keine Chance für diese Schnittstelle.
Mike
Last edit: 02 Mar 2019 21:22 by Mike_Eitel.

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03 Mar 2019 06:11 #127567 by wicki

Mike_Eitel wrote: Aber ohne Ethernet Stack. Und soweit ich bei Marlin mitbekommen habe sehen die Cracks dort keine Chance für diese Schnittstelle.


ja, eth und arduino kann man knicken (also fuer die direkte uebertragung der steps per eth).
das 100Mbit-shield mag das rechnerisch schaffen - aber die schlappe arduino "cpu" ist mit
der datemenge ueberfordert. (da nuetzt auch asm nicht - es sei denn, es waere ein heftiges
leak in der eth-lib)
wenn man aber mit 1ms zufrieden ist und 16 (oder mehr) I/O-ports in 200 meter entfernung
per eth mit linuxCNC steuern will: geil!
(zumal ein PC locker X von den arduinos zugleich ansteuern kann)

spimpler und kostenguenstiger gehts nicht.
vor allem, weil man dem arduino ja auch noch mit wenig aufwand eine gewisse "eigeninteligenz"
mitgeben kann. so eine art FPGA fuer arme ;-)

munter bleiben

wicki

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03 Mar 2019 08:40 #127578 by Mike_Eitel
Ja, für einfache Signale ist sowas gut, bleibt nur noch die EMV Frage.
Und du kannst als Eigenbau so eine Baugruppe auch (nicht Normgerecht) über das ETH Kabel Speisen.

Nehme an Du nutzt UDP.
Dann solltest Du einen einfachen zyklischen Watchdog Mechanismus einbauen. Z. B. Jede Seite empfängt einen Wert zählt 1 dazu und sendet den zurück. Und jede überwacht das es regelmässige Änderungen gibt. Wichtig ist eine Änderung und nicht das Erreichen eines bestimmten Werts. So bleibt auch der Integer Überlauf problemlos.

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03 Mar 2019 09:22 #127582 by wicki

wicki wrote: bis jetzt macht das raspberry bis ca. 5kHz recht verlaesslich mit.


das ist schon krass....

diese 5kHz habe ich konventionell (also single-step) gemessen.
(und dabei aus den augen verloren, warum ich das eigentlich mit dem anderen
step-type eigentlich gemacht hatte)
nun das raspberry so umgefummelt, dass aus aus dem quadratur-signal ein
eigenes "single-step" macht und dann komme ich tatsaechlich auf ueber 10k.

und es stellte sich eine unzulaenglichkeit eines meiner oscs. heraus:
wenn ich den step-puls auf nur ein paar nsec. breite einstelle, dann
bekommt das osc. nicht jeden puls mit, wenn ich die zeitbasis zu gross mache.
und dadurch sieht das total instabil aus
das ist wohl der preis, den man fuer lautlose oszilloskope zahlen muss....
das "laute" oszilloskop sagt eindeutig: >10kHz

ein jitter ist aber immer noch da...

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03 Mar 2019 09:30 #127584 by wicki

Mike_Eitel wrote: als Eigenbau so eine Baugruppe auch (nicht Normgerecht) über das ETH Kabel Speisen.

Nehme an Du nutzt UDP


nope
nix UDP.
raw-socket - ohne jeden overhead.
brauche ich auch nicht, da ich (zunaechst) davon ausgehe, das da PC und endgeraet direkt und allein
mit einander verbunden sind.

daher sind mir eigendwelche normen auch zunaechst mal vollkommen egal.
schoenes gefuehl . so befreiend ;-)

die bandbreite scheint aber bei diesem konzept trotzdem auszureichen, um jedes einzelne paket
zu quittieren.
wobei ich aber davon ausgehe, dass ich die quittung vermutlich nur bei jedem 10. oder 100. paket schicke.

ggf. aber noch n watchdog-signal. mal sehen.

nun kann endlich der test von PC zu PC beginnen....

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03 Mar 2019 09:30 #127585 by Mike_Eitel
Es geht halt nichts über so einen alten analogen Osci.
Die digitalen haben mich schon ganz schön nicht existente Fehler suchen lassen.

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